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Viscom SE
/ Schlagwort(e): Halbjahresbericht/Halbjahresergebnis
Viscom SE steigert Auftragseingang im ersten Halbjahr 2026 um 30 % – Deutlicher Anstieg des Auftragsbestands schafft solide Basis für das zweite Halbjahr; Jahresprognose für 2026 bestätigt Auftragseingang: 55.715 T€ (Vj.: 42.776 T€, +30,2 %) Hannover, 12. August 2026 – Die Viscom SE (ISIN DE0007846867), europäischer Marktführer für automatische optische und röntgentechnische Inspektionssysteme in der Elektronikindustrie, hat sich im ersten Halbjahr 2026 in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld operativ deutlich verbessert. Während das erste Quartal noch von einer verhaltenen Investitionstätigkeit geprägt war, gewann die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal spürbar an Dynamik. Insbesondere der Auftragseingang entwickelte sich sehr positiv und führte bereits im Juni zur Anhebung der Jahresprognose für den Auftragseingang. Der Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr 2026 um 30,2 % auf 55.715 T€ (Vj.: 42.776 T€). Wesentlicher Treiber war unter anderem ein Großauftrag im Bereich der Inline-CT-Inspektion, hier insbesondere für Anwendungen in der Batteriezelleninspektion. Der Auftrag wird überwiegend im Geschäftsjahr 2027 umsatzwirksam. Der Auftragsbestand erhöhte sich zum 30. Juni 2026 auf 37.963 T€ und lag damit 62,2 % über dem Vorjahreswert (Vj.: 23.405 T€) bzw. verdoppelte sich nahezu im Vergleich zum Jahresende 2025 (19.196 T€). Der Konzern-Umsatz belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 36.948 T€ nach 39.290 T€ im Vorjahr. Ursächlich hierfür war vor allem der erwartungsgemäß schwächere Jahresauftakt. Im zweiten Quartal beschleunigte sich die Umsatzentwicklung jedoch deutlich: Mit 22.588 T€ lag der Quartalsumsatz um 57,3 % über dem ersten Quartal 2026 (14.360 T€) und um 15,8 % über dem Wert des zweiten Quartals des Vorjahres (Vj.: 19.501 T€). Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) lag im ersten Halbjahr 2026 bei -2.533 T€ (Vj.: 52 T€) und entsprach einer EBIT-Marge von -6,9 % (Vj.: 0,1 %). Ursächlich hierfür waren insbesondere die noch geringe Umsatzrealisierung im ersten Quartal sowie ein veränderter Produktmix. Erfreulich entwickelte sich das operative Geschäft im zweiten Quartal: Mit einem positiven Quartals-EBIT von 1.461 T€ kehrte das Unternehmen auf operativer Ebene in die Gewinnzone zurück. Diese deutliche Verbesserung konnte das negative Ergebnis des ersten Quartals (-3.994 T€) jedoch im Halbjahresvergleich noch nicht vollständig ausgleichen. Die Nachfrage entwickelte sich regional unterschiedlich. Während Europa weiterhin von einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft geprägt war, zeigten Nordamerika und Asien eine deutlich dynamischere Entwicklung. Eine besonders hohe Nachfrage verzeichnete Viscom bei Anwendungen rund um KI-Hardware, Batteriezellenfertigung sowie Aerospace & Security. Parallel treibt Viscom die technologische Weiterentwicklung konsequent voran. Im Fokus stehen insbesondere KI-gestützte Softwarelösungen wie vAI ProVision, leistungsfähigere 3D-Röntgeninspektion sowie neue Inspektionssysteme für die Batteriezellenfertigung und die digitale Plattform vConnect. Vor dem Hintergrund des hohen Auftragsbestands, der verbesserten Nachfrageentwicklung und der positiven Geschäftsdynamik bestätigt der Vorstand der Viscom SE die Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Viscom erwartet einen Zielumsatz von 80 bis 90 Mio. € und einen Auftragseingang von 90 bis 100 Mio. €. Die EBIT-Marge wird sich voraussichtlich in einem Korridor von 2 bis 5 % bewegen. Dies entspricht einem EBIT in Höhe von 1,6 bis 4,5 Mio. €. Die strukturellen Wachstumstreiber bleiben unverändert intakt. Investitionen in KI-Infrastrukturen, Halbleiter, Batteriezellenfertigung sowie die zunehmende Automatisierung industrieller Produktionsprozesse eröffnen Viscom attraktive mittel- und langfristige Wachstumsperspektiven. Der Konzern-Quartalsfinanzbericht zum 30. Juni 2026 der Viscom SE steht ab heute auf der Unternehmenswebseite www.viscom.com unter der Rubrik Unternehmen/Investor Relations/Finanzberichte zum Download zur Verfügung. KONZERN-KENNZAHLEN
Über Viscom Die Viscom SE entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige Inspektionssysteme. Das Portfolio umfasst die komplette Bandbreite der optischen Inspektion und Röntgenprüfung. Im Bereich der Baugruppeninspektion für die Elektronikfertigung gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern weltweit. Die Systeme von Viscom lassen sich kundenspezifisch konfigurieren und miteinander vernetzen. Hauptsitz und Fertigungsstandort ist Hannover. Mit einem großen Netz aus Niederlassungen, Applikationszentren, Servicestützpunkten und Repräsentanten ist Viscom international vertreten. Gegründet 1984 notiert die Viscom SE seit 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE0007846867). Weitere Informationen finden Sie unter www.viscom.com. Soweit diese Meldung Prognosen oder Erwartungen enthält oder Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Aussagen mit Risiken und Ungewissheiten behaftet sein. Daher können wir nicht garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören unter anderem Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, nationale und internationale Gesetzesänderungen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. Kontakt: Viscom SE Investor Relations Sandra Liedtke Carl-Buderus-Str. 9-15 30455 Hannover Tel.: +49-511-94996-791 Fax: +49-511-94996-555 investor.relations@viscom.de
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