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VERBUND AG
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Das VERBUND-Ergebnis lag in den Quartalen 1–2/2026 aufgrund der schwachen Wasserführung und rückläufiger Absatzpreise deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das EBITDA sank gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 24,9 % auf 1.061,5 Mio. €. Das Konzernergebnis verringerte sich um 35,4 % auf 518,1 Mio. €, das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis lag mit 537,8 Mio. € um 31,4 % unter dem Wert des Vorjahres. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,68 um 8 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres (0,76) und um 32 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke sank in den Quartalen 1–2/2026 gegenüber der Vorjahresberichtsperiode um 5,9 %. Die Erzeugung aus Wasserkraft verringerte sich somit insgesamt um 1.210 GWh oder 9,8 % auf 11.191 GWh. Gestiegen ist hingegen die Stromerzeugung aus den neuen erneuerbaren Stromerzeugungsanlagen. Der Erzeugungskoeffizient aus Wind & Photovoltaik lag in den Quartalen 1–2/2026 mit 0,82 zwar um 18 Prozentpunkte unter dem Planwert aber um 4 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres (0,78). Die Erzeugung aus Windkraft & Photovoltaik erhöhte sich somit um 109 GWh auf 1.173 GWh. Die Eigenerzeugung von VERBUND lag somit im ersten Halbjahr 2026, bei zusätzlich leicht niedrigerer Erzeugung aus Wärmekraft, um 7,9 % unter dem Vorjahreswert. Negativ auf die Ergebnisentwicklung wirkte darüber hinaus der niedrigere durchschnittlich erzielte Absatzpreis bezogen auf die Eigenerzeugung aus Wasserkraft. Dieser fiel deutlich um 31,0 €/MWh auf 86,2 €/MWh. Der Rückgang ist auf den hohen Absatzpreis in den Quartalen 1–2/2025 zurückzuführen, der insbesondere aus vorzeitigen „Limit“-Verkäufen im Jahr 2023 zu hohen Großhandelspreisen resultierte. Der Ergebnisbeitrag des Segments Wasser ging infolge der geringeren Erzeugung und der niedrigeren Strompreise deutlich zurück. Auch das Segment Neue Erneuerbare entwickelte sich aufgrund geringerer Absatzpreise unter dem Vorjahresniveau. Demgegenüber konnten die Segmente Netz, Absatz sowie Alle sonstigen Segmente ihre Ergebnisbeiträge steigern und damit die Belastungen teilweise kompensieren. Ausschlaggebend dafür waren die verbesserten operativen Ergebnisse aus dem Gas Fernleitungsnetz, höhere Beiträge aus dem Endkundengeschäft sowie eine positive Entwicklung des thermischen Bereichs infolge hoher Spreads, insbesondere zu Jahresbeginn. Der Beitrag der Flexibilitätsprodukte sank in den Quartalen 1–2/2026 um 16,7 % auf 136,4 Mio. €. Ergebnisausblick für 2026 angepasst Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik in den Quartalen 3–4/2026 sowie der aktuellen Chancen- und Risikolage erwartet VERBUND für das Geschäftsjahr 2026 ein EBITDA zwischen rund 2.100 Mio. € und 2.400 Mio. € und ein berichtetes Konzernergebnis zwischen rund 1.000 Mio. € und 1.150 Mio. €. Das bereinigte Konzernergebnis liegt zwischen 1.050 Mio. € und 1.200 Mio. €. VERBUND plant für das Geschäftsjahr 2026 eine Ausschüttungsquote zwischen 45 % und 55 % bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis.
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