Als weltweit führender Anbieter von medizinischem Cannabis unterstützt Tilray Medical eine Weiterentwicklung der Regulierung, die das Vertrauen der Ärzteschaft stärkt, den Zugang der Patienten schützt und medizinischem Cannabis in Deutschland eine klare und tragfähige Grundlage gibt.
Die Einordnung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des GKV-Spitzenverbands ist ein wichtiger Schritt nach vorn, weil sie der Verordnung von Vollspektrumextrakten in standardisierter Qualität mehr praktische Orientierung gibt. Tilray Medical begrüßt diesen Fortschritt und wirbt dafür, dass die Politik darauf mit einer gesetzlichen Klarstellung aufbaut, die Ärzten, Patienten, Leistungserbringern und Kostenträgern einen einheitlichen und dauerhaften Rahmen für die Versorgung mit medizinischem Cannabis gibt.
DENSBORN, Deutschland, Aug. 18, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Tilray Medical, ein weltweit führendes Unternehmen für Forschung, Anbau, Produktion, Produkte und Vertrieb im Bereich medizinisches Cannabis und ein Geschäftsbereich der Tilray Brands, Inc. („Tilray“) (Nasdaq: TLRY; TSX: TLRY), sieht in der jüngsten Einordnung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des GKV-Spitzenverbands zur Verordnung von medizinischem Cannabis in Form von Vollspektrumextrakten in standardisierter Qualität einen Schritt in die richtige Richtung. Wichtige rechtliche und regulatorische Fragen bleiben im überarbeiteten deutschen gesetzlichen Rahmen für die erstattungsfähige Verordnung von medizinischem Cannabis dennoch offen. Dauerhafte Rechtssicherheit für Ärzte, Patienten, Leistungserbringer und Kostenträger setzt letztlich eine gesetzliche Klarstellung voraus.
Rajnish Ohri, President, International, Tilray Brands, sagte: „Die Einordnung ist ein deutlicher Fortschritt und gibt den medizinischen Fachkreisen eine wertvolle Orientierung bei der Verordnung von medizinischem Cannabis. Eine weitere gesetzliche Klarstellung wird das Vertrauen in den gesetzlichen Rahmen stärken und Patienten, Ärzten und Leistungserbringern langfristige Stabilität geben.“
Praxisnahe Klarstellung durch die Einordnung von KBV und GKV-Spitzenverband
Die aktuelle Auslegung von KBV und GKV-Spitzenverband schafft für medizinische Fachkreise und Patienten wichtige praktische Klarheit. Sie ist ein konstruktiver Schritt, um den Zugang der Patienten zur Behandlung zu sichern und die Verordnung verlässlicher zu machen.
Ohri ergänzte: „Deutschland bleibt in Europa ein wichtiges Vorbild für medizinisches Cannabis, weil es einen sorgfältig entwickelten, wissenschaftlich fundierten gesetzlichen Rahmen vorantreibt, der Patienten und Ärzte in den Mittelpunkt der Versorgung stellt. Tilray Medical arbeitet mit Ärzten, Behörden und Partnern aus der Branche daran, das Vertrauen in das deutsche System für medizinisches Cannabis zu stärken und den Patienten Zugang zu den Therapien zu sichern, die ihrem Bedarf am besten entsprechen.“
Offene rechtliche und regulatorische Fragen
Erstens brauchen Ärzte mehr Sicherheit beim sachgerechten Einsatz cannabisbasierter Therapien, einschließlich Vollspektrumextrakten in standardisierter Qualität und weiterer Rezepturarzneimittel. Praktische Orientierung und der Zugang zu einem breiten Spektrum von Cannabisarzneimitteln in pharmazeutischer Qualität bleiben entscheidend dafür, dass Therapieentscheidungen dem klinischen Bedarf und dem Behandlungserfolg folgen. Der Grundsatz, dass Fertigarzneimittel nur innerhalb ihrer zugelassenen Indikation erprobt werden und dass unwirksame oder schlecht verträgliche Therapien nicht unnötig fortgeführt werden, stützt die gute medizinische Praxis und schützt die Entscheidungsfreiheit der Ärzte.
Zweitens muss die Behandlungskontinuität für Patienten Priorität behalten, die bereits von einer cannabisbasierten Therapie profitieren. Patienten, die mit Vollspektrumextrakten in standardisierter Qualität oder anderen Rezepturarzneimitteln stabil eingestellt sind, sollten vor vermeidbaren Therapieabbrüchen geschützt werden. Regulatorische Sicherheit ist notwendig, damit therapeutische Entscheidungen am individuellen Bedarf der Patienten ausgerichtet bleiben. Administrative Unsicherheit sollte nicht über den Verlauf einer Behandlung entscheiden.
Drittens würden alle Beteiligten von mehr Planbarkeit bei Behandlungswegen und Erstattungsfähigkeit profitieren, während sich die Erstattungsregeln weiterentwickeln. Patienten, Ärzte, Krankenkassen und Leistungserbringer brauchen einen stabilen gesetzlichen Rahmen, der einen verantwortungsvollen Zugang und eine einheitliche Umsetzung im gesamten Gesundheitssystem trägt.
Warum eine gesetzliche Klarstellung notwendig ist
Tilray Medical unterstützt einen klaren gesetzlichen Rahmen, der die Therapiefreiheit der Ärzte schützt und die Behandlungskontinuität für bestehende Patienten sichert. Ein solcher gesetzlicher Rahmen würde zugleich die Planbarkeit bei Erstattung und Behandlungswegen erhöhen. Werden diese Grundsätze gesetzlich verankert, sinkt die Unsicherheit bei der Umsetzung und der dauerhafte Zugang der Patienten zu geeigneten Therapien ist gesichert.
Ohri führte weiter aus: „Die vorliegende Einordnung ist ein deutlicher Fortschritt. Baut die Politik darauf mit einer weiteren gesetzlichen Klarstellung auf und verankert diese Auslegung im Gesetz, bleibt die Therapiefreiheit der Ärzte gewahrt und der Erstattungsrahmen bleibt verlässlich. Patienten, Leistungserbringer und Krankenkassen erhalten damit die langfristige Planungssicherheit, die sie brauchen.“
Ärztliche Entscheidungen stärken
Tilray Medical ist der Auffassung, dass Ärztinnen und Ärzte praktische Orientierung sowie Zugang zu einem breiten Spektrum pharmazeutisch hochwertiger Cannabisarzneimittel benötigen. Die Klarstellung, dass Fertigarzneimittel nur innerhalb ihrer zugelassenen Indikation erprobt werden sollen und dass unwirksame oder schlecht verträgliche Therapien nicht unnötig fortgeführt werden sollten, unterstützt eine fundierte klinische Entscheidung und hilft, unnötige Therapieunterbrechungen bei Patientinnen und Patienten zu vermeiden, die bereits stabil auf Vollspektrumextrakte in standardisierter Qualität oder andere Rezepturarzneimittel eingestellt sind.
Einen verantwortungsvollen Übergang für Patienten begleiten
Angesichts der Erstattungsänderungen bei Cannabisblüten sollten Patientinnen und Patienten zeitnah Zugang zu geeigneten Alternativen erhalten, einschließlich Vollspektrumextrakte in standardisierter Qualität. Die globale Plattform, die Qualitätsstandards und die Erfahrung von Tilray Medical in der Versorgung von Märkten für medizinisches Cannabis versetzen das Unternehmen in die Lage, diesen Übergang verantwortungsvoll zu unterstützen.
Verlässliche Plattform für medizinisches Cannabis in Deutschland
Tilray Medical unterstützt die weitere Zusammenarbeit zwischen politischen Entscheidungsträgern, Ärzten, Regulierungsbehörden und führenden Branchenvertretern, während Deutschland sein System der medizinischen Cannabisversorgung weiterentwickelt Mit internationaler Größe, einem breiten Produktportfolio und langjähriger operativer Erfahrung kann Tilray Medical die nächste Phase einer verantwortungsvollen Cannabisversorgung in Deutschland und Europa mitgestalten.
Die Präsenz von Tilray Medical in Deutschland ist das Ergebnis jahrelanger Investitionen in eine verlässliche, integrierte Plattform für medizinisches Cannabis. Das Unternehmen hält mit einem Marktanteil von 45 Prozent eine führende Position im deutschen Markt für medizinische Cannabisextrakte, gestützt auf Anbau- und Produktionskapazitäten in Deutschland und Portugal, darunter die Anlage Aphria RX und die für deutsche Patienten entwickelte Marke ARX. Über die CC Pharma GmbH erreicht Tilray zudem rund 16.000 Apotheken und pharmazeutische Großhändler und unterstützt damit den Zugang zu hochwertigen medizinischen Cannabisprodukten für Ärzte und Patienten in ganz Deutschland. Auf dieser Grundlage trägt Tilray Medical dazu bei, einen verlässlicheren, ärztlich geführten Weg in der Versorgung mit medizinischem Cannabis zu definieren.
Über Tilray Medical
Tilray Medical steht für einen sicheren, verlässlichen Zugang zu innovativen medizinischen Cannabistherapien und verfolgt das Ziel, das Leben von Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.
Zu diesen Marken gehören Tilray Medical, Good Supply, Redecan, ARX und Broken Coast. Tilray gehörte zu den ersten Unternehmen mit einer Lizenz zur Produktion von medizinischem Cannabis in Kanada und errichtete später die ersten GMP-zertifizierten Cannabis-Produktionsanlagen in Europa, zunächst in Portugal, danach in Deutschland. Heute ist Tilray Medical einer der größten Lieferanten von medizinischem Cannabis für Patienten, Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Forschungseinrichtungen und Regierungen in 20 Ländern auf fünf Kontinenten.
Weitere Informationen zu Tilray Medical finden sich unter Tilray Medical Europe (tilraymedical.eu.com), Tilray Medical Canada, Tilray Medical Australia-New Zealand (tilray.com.au) sowie Solana.pa in Panama.
Über Tilray Brands
Tilray Brands, Inc. („Tilray“) (Nasdaq: TLRY; TSX: TLRY) ist ein führendes globales Lifestyle- und Konsumgüterunternehmen mit Geschäftstätigkeit in Kanada, den Vereinigten Staaten, Europa, Australien und Lateinamerika. Das Unternehmen versteht sich als treibende Kraft an der Schnittstelle von Cannabis, Getränken, Wellness und Entertainment und will das Leben von Menschen durch Momente der Verbundenheit bereichern. Der Anspruch von Tilray ist es, ein führendes Premium-Lifestyle-Unternehmen mit einem Markenhaus und innovativen Produkten zu sein, die Freude bereiten und in Erinnerung bleiben. Die Plattform von Tilray umfasst mehr als 40 Marken in über 20 Ländern, darunter ein umfassendes Cannabisangebot, Lebensmittel auf Hanfbasis und Craft-Getränke.
Weitere Informationen unter Tilray.com und @Tilray auf allen Social-Media-Kanälen.
Zukunftsbezogene Aussagen
Bestimmte Aussagen in dieser Mitteilung, die keine historischen Tatsachen darstellen, sind zukunftsbezogene Informationen beziehungsweise zukunftsbezogene Aussagen (gemeinsam „zukunftsbezogene Aussagen“) im Sinne der kanadischen Wertpapiergesetze sowie im Sinne von Section 27A des Securities Act von 1933 in der jeweils geltenden Fassung und Section 21E des Securities Exchange Act von 1934 in der jeweils geltenden Fassung, die dem dort geschaffenen „Safe Harbor“ und weiteren anwendbaren Gesetzen unterliegen sollen. Zukunftsbezogene Aussagen sind an Formulierungen wie „prognostizieren“, „künftig“, „sollte“, „könnte“, „ermöglichen“, „potenziell“, „erwägen“, „glauben“, „erwarten“, „schätzen“, „planen“, „beabsichtigen“, „mögen“, „projizieren“, „werden“, „würden“ sowie an deren Verneinung oder vergleichbaren Ausdrücken erkennbar, wobei nicht jede zukunftsbezogene Aussage diese Begriffe enthält.
Den Schlussfolgerungen in den zukunftsbezogenen Aussagen dieser Mitteilung liegen bestimmte wesentliche Faktoren, Schätzungen, Ziele, Projektionen und Annahmen zugrunde. Zukunftsbezogene Aussagen umfassen Aussagen über Absichten, Überzeugungen, Projektionen, Ausblicke, Analysen und derzeitige Erwartungen des Unternehmens, unter anderem zur Fähigkeit des Unternehmens, neue und innovative Produkte weltweit zu vermarkten. Viele Faktoren können dazu führen, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungen oder Entwicklungen wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen; auch Risiken und Unsicherheiten, die dem Unternehmen derzeit nicht bekannt sind oder die es für unwesentlich hält, können dazu führen, dass tatsächliche Ergebnisse oder Ereignisse wesentlich von den hier dargestellten Aussagen abweichen.
Zukunftsbezogene Aussagen in dieser Mitteilung umfassen zudem Aussagen zur Marktpositionierung des Unternehmens, zu seiner Fähigkeit, die sich wandelnde Nachfrage nach medizinischem Cannabis in regulierten pharmazeutischen Umfeldern zu bedienen, sowie Erwartungen zur Wirksamkeit strategischer Partnerschaften, einschließlich der Zusammenarbeit des Unternehmens mit Molteni zur Entwicklung des italienischen Marktes für medizinisches Cannabis. Eine ausführlichere Darstellung dieser Risiken und weiterer Faktoren enthalten das zuletzt eingereichte Annual Information Form von Tilray sowie der Annual Report on Form 10-K und weitere periodische Berichte, die Tilray bei der SEC eingereicht hat und die über EDGAR verfügbar sind. Die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen beziehen sich auf das Datum dieser Mitteilung. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen öffentlich zu aktualisieren, um neuen Informationen oder späteren Ereignissen Rechnung zu tragen, sofern die anwendbaren Wertpapiergesetze dies nicht verlangen.
Für weitere Informationen:
Medien: news@tilray.com
Investoren: investors@tilray.com