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SMA Solar Technology AG
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Halbjahresbericht
SMA Gruppe mit Umsatz- und Ergebniswachstum im ersten Halbjahr 2026
Niestetal, 13. August 2026 – Der Konzernumsatz der SMA Solar Technology AG (SMA/ISIN: DE000A0DJ6J9/FWB: S92) lag im ersten Halbjahr 2026 mit 686,6 Mio. Euro in etwa auf Vorjahresniveau (H1 2025: 684,9 Mio. Euro) und beinhaltet unter anderem den reduzierenden Effekt der US-Zollrückerstattungen in Höhe von 22,3 Mio. Euro. Ohne Berücksichtigung des Zolleffekts erreichte der Umsatz 708,9 Mio. Euro.[1] Die Division Large Scale & Project Solutions verzeichnete einen Umsatzrückgang um 4,7 Prozent auf 542,1 Mio. Euro (H1 2025: 568,8 Mio. Euro). Der wesentliche Grund hierfür sind die zuvor genannten US-Zollrückerstattungen, die den Umsatz mindern, da Erstattungen weiterbelasteter Zölle an Kunden als Umsatzminderung erfasst werden. Für das zweite Halbjahr wird zudem vor allem in EMEA aufgrund der stärkeren Projektpipeline eine höhere Projektrealisierung als im ersten Halbjahr erwartet. Der Umsatz der Division Home & Business Solutions stieg aufgrund erhöhter Nachfrage um 24,5 Prozent auf 144,5 Mio. Euro (H1 2025: 116,1 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug vor Berücksichtigung der nachfolgenden Effekte, die vorrangig der Division Home & Business Solutions zuzuordnenden sind, 65,9 Mio. Euro (H1 2025: 50,3 Mio. Euro). Positive Ergebniseffekte resultierten aus der Verwertung zuvor wertberichtigter Vorräte in Höhe von 22,4 Mio. Euro. Entgegen der ursprünglichen Erwartung konnten im Rahmen einer gezielten Verkaufsmaßnahme verschiedene Abnehmer, unter anderem auf dem Zweitmarkt, gefunden werden. Zudem ergaben sich positive Ergebniseffekte aus der Auflösung von Personalrückstellungen im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm in Höhe von 3,1 Mio. Euro. Gegenläufig wirkten sich Aufwendungen für externe Verkaufsprovisionen im Rahmen der erfolgreichen Verkaufsmaßnahme in Höhe von 3,1 Mio. Euro auf das Ergebnis aus. Das Vorjahr war durch eine Schadensausgleichzahlung in Höhe eines hohen einstelligen Millionenbetrags sowie einer Auflösung von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im Rahmen der Abwicklung eines O&M-Vertrages in Nordamerika in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrages positiv beeinflusst. Gegenläufig wirkten sich Wertminderungen auf Vorräte im Rahmen von Werthaltigkeitstests zum Halbjahr 2025 (46,8 Mio. Euro), die Zuführung zu Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen (3,5 Mio. Euro) und eine Wertberichtigung auf Forderungen in den USA, aufgrund des Insolvenzantrages eines Kunden (7,5 Mio. Euro) aus. Unter Einbeziehung der oben genannten positiven Ergebniseffekte (22,4 Mio. Euro) sowie der erfolgswirksamen US-Zollrückerstattungen in Höhe von 18,6 Mio. Euro erhöhte sich das EBITDA im Berichtszeitraum auf 88,3 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 12,9 Prozent; H1 2025: 9,1 Mio. Euro, EBITDA-Marge: 1,3 Prozent). Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) stieg auf 62,4 Mio. Euro unter anderem bedingt durch die positiven Ergebniseffekte sowie die erfolgswirksamen US-Zollrückerstattungen (H1 2025: −19,0 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 9,1 Prozent (H1 2025: −2,8 Prozent). Das EBIT der Division Large Scale & Project Solutions verringerte sich auf 78,3 Mio. Euro (H1 2025: 113,4 Mio. Euro). Dazu haben unter anderem höhere planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsprojekte sowie gestiegene Aufwendungen für Verschrottungen beigetragen. Hierin positiv enthalten sind die US-Zollrückerstattungen, die überwiegend der Division Large Scale & Project Solutions zuzuordnen sind. Die EBIT-Marge betrug 14,4 Prozent (H1 2025: 19,9 Prozent). Das Vorjahresergebnis wurde durch Wertminderungen auf Vorräte (1,1 Mio. Euro) sowie einer Wertberichtigung auf Forderungen in den USA (7,5 Mio. Euro) negativ beeinflusst. Gegenläufig wirkte sich die Auflösung einer Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten im Rahmen der Abwicklung eines O&M-Vertrages in Nordamerika in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrages auf das Ergebnis aus. Unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen positiven Ergebniseffekte verbesserte sich das EBIT in der Division Home & Business Solutions deutlich auf −21,5 Mio. Euro (H1 2025: −129,2 Mio. Euro). Das Vorjahr wurde durch Wertminderungen auf Vorräte in Höhe von 45,7 Mio. Euro, aufgrund von nicht mehr gegebener Werthaltigkeit sowie durch Zuführungen zu Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen in Höhe von 3,5 Mio. Euro, beeinflusst. Die EBIT-Marge lag damit bei −14,9 Prozent (H1 2025: −111,3 Prozent). Operativ verbesserte sich das EBIT im Berichtszeitraum durch den höheren Umsatz und die Kostensenkungen im Rahmen des Restrukturierungs- und Transformationsprogramms deutlich auf 40,0 Mio. Euro (H1 2025: 22,2 Mio. Euro). „Das Marktumfeld war im ersten Halbjahr weiterhin von einem intensiven Wettbewerb und geopolitischen Unsicherheiten geprägt. Mit einem Umsatz von rund 709 Mio. Euro vor Zollrückerstattungen und einem Auftragsbestand von 1,75 Mrd. Euro haben wir uns in diesem Umfeld gut behauptet. Gleichzeitig geben die Wachstumstreiber unserer Branche eine klare Richtung vor: Durch den steigenden Anteil erneuerbarer Energien rücken Flexibilität und Netzstabilität in den Mittelpunkt. Die Kopplung von Photovoltaik und Batteriespeichern leistet genau das und wird zum Standard. Nicht zuletzt durch Rechenzentren und KI-Anwendungen wächst der Strombedarf und erhöht weltweit die Nachfrage nach verlässlicher, nachhaltiger Energie. Als System und Lösungsanbieter adressieren wir genau diese Anforderungen und werden auch künftig von diesen Entwicklungen profitieren“, sagt Jürgen Reinert, Vorstandsvorsitzender SMA. „Die Maßnahmen zur Kostensenkung wirkten sich auch im ersten Halbjahr 2026 positiv aus. Gleichzeitig haben sich einige wesentliche Risiken seit Beginn des Geschäftsjahres deutlich reduziert. Sei es die frühzeitige Rückerstattung der als rechtswidrig eingestuften IEEPA-Zölle im zweiten Quartal oder die aktuell bessere Entwicklung des US-Dollarkurses. Für die Division Large Scale & Project Solutions planen wir zudem ein operativ stärkeres zweites Halbjahr. In der Division Home & Business Solutions erwarten wir in der zweiten Jahreshälfte aufgrund des höheren Auftragseingangs im zweiten Quartal 2026 ebenfalls eine verbesserte Umsatzentwicklung. Das Konzernergebnis wird durch eine bessere operative Performance und Kostenbasis sowie weitere geplante Auflösungen von Wertberichtigungen auf Vorräte infolge gezielter Verkaufsmaßnahmen im zweiten Halbjahr positiv beeinflusst sein“, ergänzt Kaveh Rouhi, Finanzvorstand SMA. Das Konzernergebnis stieg deutlich auf 72,8 Mio. Euro (H1 2025: -42,4 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei 2,10 Euro (H1 2025: −1,22 Euro). Die Net Working Capital Quote lag mit 11,7 Prozent unter dem Wert zum Vorjahresende (31. Dezember 2025: 14,0 Prozent) und damit unter dem vom Management angestrebten Korridor von13 Prozent bis16 Prozent. Der Free Cashflow stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 71,8 Mio. Euro nach 65,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Wesentliche Treiber waren das verbesserte Konzernergebnis, das unter anderem von Zollrückerstattungen profitierte, sowie weitere Verbesserungen im Net Working Capital. Die Nettoliquidität erhöhte sich zum 30. Juni 2026 auf 244,6 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Niveau zum Jahresende 2025 (31. Dezember 2025: 176,4 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 31,7 Prozent (31. Dezember 2025: 28,0 Prozent). SMA verzeichnete im zweiten Quartal einen Rekordauftragseingang in der Division Large Scale & Project Solutions. Damit erhöhte sich der Auftragsbestand zum 30. Juni 2026 deutlich auf 1.754,4 Mio. Euro (30. Juni 2025: 1.161,4 Mio. Euro). Der Bestand betrifft überwiegend die Division Large Scale & Project Solutions einschließlich zeitraumbezogene Umsatzrealisierungen im Rahmen von Batteriespeicherprojekten der Altenso GmbH. Mit 1.429,4 Mio. Euro entfallen dabei drei Viertel auf das Produktgeschäft (30. Juni 2025: 848,3 Mio. Euro).
Der SMA Vorstand hat am 16. Juli 2026 im Rahmen einer adhoc-Mitteilung die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 angehoben. Die neuen Prognosebandbreiten liegen nun für den Umsatz bei 1.625 Mio. Euro bis 1.725 Mio. Euro (2025: 1.516,0 Mio. Euro) und für das EBITDA bei 180 Mio. Euro bis 230 Mio. Euro (2025: – 65,4 Mio. Euro). Die Erhöhung der Prognose reflektiert sowohl den Rückgang der zu Beginn des Geschäftsjahres bestehenden wesentlichen Risiken als auch die zum jetzigen Zeitpunkt verbesserten Rahmenbedingungen in beiden Divisionen. Die Prognose berücksichtigt die derzeit bekannten handels- und geopolitischen Rahmenbedingungen. Künftige Änderungen dieser Rahmenbedingungen und Entwicklungen, insbesondere eine Verschärfung bestehender Handelsbeschränkungen oder geopolitischer Spannungen, etwa durch den Iran-Konflikt, sowie Änderungen bei Zöllen und Währungseffekten, können zu einer Anpassung der zugrunde liegenden Annahmen und damit zu einer Abweichung der Prognose führen.
Der Halbjahresbericht Januar bis Juni 2026 steht auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit. SMA wird den Geschäftsverlauf im Rahmen einer Telefonkonferenz für Analysten und Investoren am 13. August 2026 um 13:30 Uhr (CEST) erläutern. Eine Übersicht der Analystenschätzungen (Consensus) ist unter www.SMA.de/investor-relations/analyst-coverage-consensus abrufbar. Über SMA Als ein global führender Spezialist für Photovoltaik- und Speicher-Systemtechnik schafft die SMA Gruppe heute die Voraussetzungen für die dezentrale und erneuerbare Energieversorgung von morgen. Das Portfolio von SMA umfasst ein breites Spektrum an effizienten Solar- und Batterie-Wechselrichtern, ganzheitlichen Systemlösungen für Photovoltaikanlagen und Speichersysteme aller Leistungsklassen, intelligenten Energiemanagementsystemen sowie Ladelösungen für Elektrofahrzeuge und Power-to-Gas-Anwendungen. Digitale Energiedienstleistungen sowie umfangreiche Serviceleistungen runden das Angebot ab. Die seit 2006 weltweit verkauften SMA Solar-Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 156 GW haben dazu beigetragen, Treibhausgasemissionen von über 69 Mio. Tonnen CO2e zu vermeiden. Dies entspricht vermiedenen Umweltkosten von rund 21 Mrd. Euro. Die mehrfach ausgezeichnete Technologie von SMA ist durch über 1.600 Patente und eingetragene Gebrauchsmuster geschützt. Die Muttergesellschaft SMA Solar Technology AG ist seit 2008 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert und im SDAX sowie TecDAX gelistet. Sonnenallee 1 34266 Niestetal Germany Kontakt Presse: Nina McDonagh Tel. +49 561 9522425911 Kontakt Investor Relations: Viona Brandt Tel. +49 151 2776 5825 Disclaimer: Diese Corporate News dient lediglich zur Information und stellt weder ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren der SMA Solar Technology AG („Gesellschaft“) oder einer gegenwärtigen oder zukünftigen Tochtergesellschaft der Gesellschaft (gemeinsam mit der Gesellschaft: „SMA Gruppe“) dar noch sollte sie als Grundlage einer Abrede, die auf den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft oder eines Unternehmens der SMA Gruppe gerichtet ist, verstanden werden. Diese Corporate News kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der SMA Solar Technology AG (SMA oder Gesellschaft) derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die SMA in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der SMA Webseite www.SMA.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. [1]Für weitere Informationen siehe H1-Bericht im Anhang unter Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
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