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SBF AG mit deutlicher Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr 2026 23.09.2026 / 08:30 CET/CEST
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SBF AG mit deutlicher Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr 2026
- EBITDA steigt deutlich auf 1,6 Mio. Euro (H1-2025: 0,5 Mio. Euro), EBITDA-Marge verbessert sich von rund 2 % auf rund 8 %
- Erstmals seit mehreren Jahren wieder positives Halbjahresergebnis von 0,6 Mio. Euro (H1-2025: -0,7 Mio. Euro)
- Konzernumsatz aufgrund verzögerter Abrufe aus laufenden Projekten bei 19,8 Mio. Euro (H1-2025: 21,9 Mio. Euro)
- Stabiler Auftragsbestand von 98,5 Mio. Euro sichert Auslastung über das laufende Geschäftsjahr hinaus
- Prognosekorridor für 2026 angepasst: Umsatz von 38,0 bis 41,0 Mio. Euro und EBITDA von 1,8 bis 2,4 Mio. Euro erwartet
Leipzig, 23. September 2026 – Die SBF AG (ISIN: DE000A2AAE22; WKN: A2AAE2, kurz „SBF“), ein börsennotierter Spezialist für innovative Lösungen in den Bereichen Schienenfahrzeuge, Beleuchtung, Sensorik, Elektronik und Elektromechanik, hat heute den Halbjahresbericht 2026 veröffentlicht. In einem von einer weiterhin verhaltenen Investitionsbereitschaft in Industrie und Kommunen sowie einer zugleich deutlich dynamischeren Entwicklung im Bahnmarkt geprägten Umfeld hat SBF ihre Ertragskraft im ersten Halbjahr deutlich verbessert. Der Konzern fokussierte sich dabei auf die Auslastung der Fertigungen, die Steigerung der Produktionseffizienz und die stärkere Nutzung von Synergien innerhalb der Gruppe. Der Konzernumsatz erreichte im ersten Halbjahr 2026 19,8 Mio. Euro (H1-2025: 21,9 Mio. Euro). Der Rückgang von 9,6 % ist im Wesentlichen auf Verzögerungen bei Abrufen aus laufenden Projekten zurückzuführen. Die Ergebnisqualität konnte dagegen deutlich verbessert werden. Das EBITDA stieg auf 1,6 Mio. Euro (H1-2025: 0,5 Mio. Euro), die EBITDA-Marge erhöhte sich von rund 2 % auf rund 8 %. Das Halbjahresergebnis belief sich auf 0,6 Mio. Euro nach -0,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Verbesserung resultiert insbesondere aus den Kosteneffekten der Produktionsverlagerung nach Budweis, einer gesunkenen Materialaufwandsquote, niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie dem Wegfall der im Vorjahr enthaltenen Einzelwertberichtigung auf eine Kundenforderung. Zudem wurde das Kundenportfolio konsequent bereinigt. „Das erste Halbjahr 2026 hat unsere Märkte sehr unterschiedlich getroffen. Während die Investitionsbereitschaft der deutschen Industrie und der Kommunen verhalten blieb, hat die Modernisierung und Erhaltung der Schieneninfrastruktur in Deutschland und Europa spürbar an Tempo gewonnen. Wir haben unsere Kapazitäten dort bereitgestellt, wo die Nachfrage anzieht, und zugleich konsequent an Kosten und Effizienz gearbeitet. Dass wir trotz des Umsatzrückgangs die Ertragskraft deutlich steigern und erstmals seit mehreren Jahren wieder ein positives Halbjahresergebnis erzielen konnten, bestätigt die Wirksamkeit unserer Maßnahmen. Wir sehen die SBF-Gruppe für die weitere Entwicklung gut aufgestellt und konzentrieren uns auf nachhaltig profitables Wachstum mit einer wieder deutlich höheren EBITDA-Marge“, erklärt Robert Stöcklinger, Vorstand der SBF AG. Der Auftragsbestand belief sich zum 31. Juli 2026 auf 98,5 Mio. Euro (31. März 2026: 103,2 Mio. Euro) und sichert die Auslastung der Fertigungen über das laufende Geschäftsjahr hinaus. Operativ hat SBF im Berichtszeitraum die Auslastung weiter an den Auftragsbestand herangeführt und die Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden abgesichert. Die Verlagerung der Produktion nach Budweis zeigt die erwarteten Kosteneffekte. Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit zwischen den Konzerngesellschaften vertieft und die Elektronikkompetenz der AMS Software & Elektronik GmbH stärker für die Gruppe nutzbar gemacht. Segment „Schienenfahrzeuge“
Im Segment „Schienenfahrzeuge“ lag der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 bei 10,0 Mio. Euro (H1-2025: 11,0 Mio. Euro). Der Rückgang von 9 % ist im Wesentlichen auf Projektverschiebungen und schwankende Abrufe aus dem bestehenden Auftragsbestand zurückzuführen. Die mittel- und langfristige Nachfragebasis bleibt aufgrund der vertraglich gesicherten Projektlaufzeiten und des hohen Auftragsbestands sehr gut. Die SBF Spezialleuchten GmbH arbeitet zudem an der Erweiterung ihres Produktportfolios und ihrer Kundenbasis, um zusätzliche Wertschöpfung im Segment zu erschließen. Segment „Öffentliche und industrielle Beleuchtung“
Das Segment „Öffentliche und industrielle Beleuchtung“ erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 4,5 Mio. Euro (H1-2025: 4,3 Mio. Euro). Die Nachfrage aus Kommunen, Industrie und Bahninfrastruktur blieb auf niedrigem Niveau, zeigte im Berichtszeitraum jedoch erste Anzeichen einer Belebung. Die im Vorjahr abgeschlossene Produktionsverlagerung nach Budweis entfaltet die erwarteten Kosteneffekte. Gleichzeitig werden dort weitere Produktionskapazitäten für die Konzerngesellschaften geschaffen. Die Maßnahmen zur Stärkung des Auftragseingangs wurden fortgeführt, insbesondere Produktzertifizierungen für Projekte der Deutschen Bahn und der Kommunen sowie der Ausbau der Zusammenarbeit mit OEM-Kunden. Ziel bleibt ein mindestens ausgeglichenes Segmentergebnis. Segment „Sensortechnologie und Elektromechanik“
Das Segment „Sensortechnologie und Elektromechanik“ erzielte einen Umsatz von 5,4 Mio. Euro (H1-2025: 7,0 Mio. Euro). Die Geschäftsentwicklung war insbesondere durch die Bereinigung des Kundenportfolios geprägt. Strategische Schwerpunkte bleiben der weitere Ausbau der Entwicklungs- und Fertigungskompetenz sowie die Nutzung gruppeninterner Synergien, insbesondere bei der Fertigung elektronischer Baugruppen für die Schwestergesellschaften. Die AMS Software & Elektronik GmbH entwickelt und fertigt kundenspezifische elektronische Baugruppen und Geräte unter anderem für Smart Metering, Leistungselektronik und Industrieanwendungen. Prognose für 2026 angepasst
Auf Grundlage der Entwicklung im ersten Halbjahr 2026 hat der Vorstand den Prognosekorridor für das Geschäftsjahr 2026 angepasst. Erwartet werden nunmehr ein Konzernumsatz von 38,0 bis 41,0 Mio. Euro (zuvor: 38,0 bis 45,0 Mio. Euro) sowie ein Konzern-EBITDA von 1,8 bis 2,4 Mio. Euro (zuvor: 1,8 bis 4,4 Mio. Euro). Ursachen sind insbesondere Verzögerungen bei Abrufen aus laufenden Projekten in allen drei Segmenten. Für das zweite Halbjahr geht der Vorstand von einem Umsatz auf dem Niveau des ersten Halbjahres aus. Der Ergebnisbeitrag wird aufgrund der anhaltenden Verzögerungen bei Projektabrufen und einer einmaligen Belastung aus einem Rechtsstreit der tschechischen Tochtergesellschaft HELLUX ELEKTRA s.r.o. deutlich unter dem des ersten Halbjahres liegen. Der Rechtsstreit wurde nach dem Bilanzstichtag im Berufungsverfahren zulasten der Gesellschaft entschieden und im August 2026 rechtskräftig. Für das zweite Halbjahr unterstellt die Prognose ein EBITDA von rund 0,2 bis 0,8 Mio. Euro. An ihrer strategischen Ausrichtung hält die SBF-Gruppe fest. Sie entwickelt sich als technologisch spezialisierter Industriepartner in attraktiven Nischenmärkten weiter – getragen von Innovation, der weiteren Internationalisierung des Geschäfts und gezielten Beteiligungen, die die bestehende Wertschöpfungs- und Fertigungstiefe ergänzen. Der Halbjahresbericht 2026 steht auf der Website der Gesellschaft unter https://www.sbf-ag.com/investor-relations/finanzpublikationen zur Verfügung. Über die SBF-Gruppe:
Die börsennotierte SBF-Gruppe ist ein Spezialist für innovative Lösungen in den Bereichen Schienenfahrzeuge, Beleuchtung, Elektromechanik und Sensorik. In der Unternehmensgruppe bündeln hochspezialisierte und in ihren Bereichen führende Hidden Champions ihre Expertise. Mit einem hochwertigen und zukunftsweisenden Produkt- und Service-Portfolio profitiert SBF von den Megatrends Mobilität, Klimaschutz, Automatisierung und Digitalisierung. Im Geschäftsfeld „Schienenfahrzeuge“ ist SBF anerkannter Technologiepartner führender europäischer Schienenfahrzeughersteller für Innenraum und Lichtsysteme „Made in Germany”. Das Geschäftsfeld „Öffentliche und Industrielle Beleuchtung“ umfasst LED-Systemlösungen für kommunale, infrastrukturelle und industrielle Anwendungen. Zudem produziert die SBF-Gruppe im Geschäftsfeld „Sensortechnologie und Elektromechanik“ am Standort Flensburg kundenspezifische Elektronik, unter anderem für Smart Metering, Leistungselektronik und Industrieanwendungen. Weitere Informationen unter https://www.sbf-ag.com. Unternehmenskontakt: SBF AG
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