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MAX Automation SE
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Halbjahresbericht
PRESSEMITTEILUNG
Der Auftragseingang der MAX Gruppe verringerte sich im ersten Halbjahr 2026 um 11,8 % auf 155,6 Mio. Euro (6M 2025: 176,5 Mio. Euro). Nach einem auftragsstarken ersten Quartal, das insbesondere durch Folgeaufträge bei ELWEMA geprägt war, verlief das zweite Quartal mit geringerer Dynamik. Während ELWEMA und bdtronic im ersten Halbjahr durch größere Aufträge einen Auftragseingang auf Vorjahresniveau verzeichneten, blieb das Marktumfeld bei der Vecoplan Gruppe weiterhin herausfordernd. NSM + Jücker lag erwartungsgemäß unter dem starken Vorjahresniveau. Bei AIM Micro zeigte sich hingegen eine spürbare Marktbelebung. Der Auftragsbestand der MAX Gruppe verringerte sich zum 30. Juni 2026 insgesamt um 6,5 % auf 144,4 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 154,4 Mio. Euro). Die Book-to-Bill-Ratio lag bei 0,93 (6M 2025: 1,14). Die Umsatzerlöse der MAX Gruppe stiegen im ersten Halbjahr 2026 um 7,9 % auf 166,6 Mio. Euro (6M 2025: 154,4 Mio. Euro). Wesentliche Impulse gingen vom hohen Auftragsbestand bei ELWEMA sowie vom kurzfristigen Anlauf neuer Projekte bei bdtronic aus. Auch AIM Micro und NSM + Jücker entwickelten sich umsatzseitig positiv. Demgegenüber verzeichnete die Vecoplan Gruppe aufgrund der anhaltend schwachen Nachfrage in wesentlichen Absatzmärkten einen Umsatzrückgang. Das operative Ergebnis der MAX Gruppe vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 87,1 % auf 7,3 Mio. Euro (6M 2025: 3,9 Mio. Euro) bei einer EBITDA-Marge von 4,4 % (6M 2025: 2,5 %). Die operative Ertragsverbesserung setzte sich dabei auch im Verlauf des zweiten Quartals fort. Wesentliche Beiträge zur Ergebnisverbesserung leisteten ELWEMA durch die Umsetzung margenstarker Folgeaufträge, bdtronic durch den Anlauf neuer Projekte sowie NSM + Jücker durch den Anlauf margenstarker Projekte. Auch AIM Micro entwickelte sich aufgrund veränderter Projektstrukturen ergebnisseitig positiv. Belastend wirkte sich dagegen die Entwicklung der Vecoplan Gruppe aus, die durch eine geringere Auslastung sowie Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Anpassung der Organisations- und Kostenstrukturen geprägt war. Weitere Einmalaufwendungen aus Strukturanpassungen bei bdtronic wirkten sich ebenfalls ergebnismindernd aus. Der operative Cashflow der MAX Gruppe belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf einen Mittelabfluss von 0,4 Mio. Euro (6M 2025: Mittelzufluss von 2,3 Mio. Euro) und war insbesondere durch den projektbedingten Aufbau des Working Capitals geprägt. Maßgeblich hierfür waren Projektanläufe in den Segmenten bdtronic, NSM + Jücker und ELWEMA. Das Working Capital erhöhte sich entsprechend zum 30. Juni 2026 auf 79,4 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 73,7 Mio. Euro). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf einen Mittelabfluss von 2,9 Mio. Euro (6M 2025: Mittelabfluss von 0,4 Mio. Euro). Der Vorjahreszeitraum war durch Einzahlungen aus der Veräußerung eines Gebäudes positiv beeinflusst. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultierte im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme des Konsortialkredits in einem Mittelzufluss von 3,1 Mio. Euro (6M 2025: Mittelabfluss von 4,7 Mio. Euro). Der Finanzmittelbestand gemäß Bilanz belief sich zum 30. Juni 2026 auf 12,2 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 12,8 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung inklusive Leasingverbindlichkeiten erhöhte sich insbesondere infolge des gestiegenen Working Capitals auf 40,1 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 31,5 Mio. Euro). Ohne Leasingverbindlichkeiten betrug die Nettoverschuldung 24,6 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 16,5 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote lag zum 30. Juni 2026 bei 54,3 % (31. Dezember 2025: 57,0 %). Die MAX Automation SE erwartet weiterhin, die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 unter der Voraussetzung, dass sich die aktuellen Rahmenbedingungen nicht wesentlich verändern, innerhalb der angegebenen Bandbreiten zu erreichen. Erwartet werden ein Umsatz zwischen 320 Mio. Euro und 370 Mio. Euro sowie ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 12 Mio. Euro und 18 Mio. Euro. Aufgrund des weiterhin herausfordernden Marktumfelds und der damit verbundenen verhaltenen Nachfrageentwicklung erwartet die Gesellschaft hinsichtlich beider Kenngrößen derzeit eine Entwicklung am unteren Ende der jeweiligen Prognosebandbreite.
* Stichtagsvergleich 30. Juni 2026 zu 31. Dezember 2025
* Stichtagsvergleich 30. Juni 2026 zu 31. Dezember 2025 Marcel Neustock Susan Hoffmeister Die MAX Automation SE mit Sitz in Hamburg ist eine mittelständische Finanz- und Beteiligungsgesellschaft, die sich auf das Management und den Erwerb von Beteiligungen an wachstums- und cashflowstarken Unternehmen in Nischenmärkten konzentriert. Die Produkte und Lösungen der Portfoliounternehmen werden in verschiedenen Endindustrien und für zahlreiche industrielle Anwendungen eingesetzt, unter anderem in der Automobil-, Elektronik-, Recycling-, Rohstoffverarbeitungs- und Verpackungsindustrie sowie in der Medizintechnik. Die MAX Automation SE notiert im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN DE000A2DA588).
31.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group. |
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