|
innoscripta SE
/ Schlagwort(e): Sonstiges
Tutzing, 07. Oktober 2026 – Die innoscripta SE („innoscripta”, ISIN: DE000A40QVM8) hat im Zusammenhang mit den am 1. Oktober 2026 bekannt gewordenen behördlichen Ermittlungen zwei voneinander getrennte externe Prüfungsmandate vergeben. Willkie Farr & Gallagher LLP wurde durch den Aufsichtsrat mit der unabhängigen Aufklärung der den Ermittlungen zugrunde liegenden Sachverhalte und Verantwortlichkeiten beauftragt. Flick Gocke Schaumburg (FGS) überprüft separat die organisatorische Kontrollarchitektur sowie deren softwareseitige Umsetzung in Clusterix. Die Untersuchungen werden unabhängig durchgeführt. Willkie berichtet im Rahmen seines Untersuchungsmandats unmittelbar an den Aufsichtsrat; FGS wird die Ergebnisse seiner separaten Überprüfung mit dem Aufsichtsrat teilen. Der Vorstand wird die Untersuchungen vollumfänglich unterstützen und Zugang zu den jeweils relevanten Systemen, Unterlagen und Mitarbeitern gewähren, soweit die Unabhängigkeit der Untersuchungen dadurch nicht berührt wird. „Wir wollen die den behördlichen Ermittlungen zugrunde liegenden Sachverhalte unabhängig und sorgfältig aufklären lassen“, sagt Michael Hohenester, CEO der innoscripta SE. „Zugleich lassen wir die organisatorischen und softwareseitigen Kontrollmechanismen von Clusterix extern überprüfen. Sollten sich aus den Untersuchungen Verbesserungsbedarf oder sonstige Handlungsnotwendigkeiten ergeben, werden wir daraus die erforderlichen Konsequenzen ziehen. Unsere Kunden, unsere Aktionäre und die Behörden haben Anspruch auf eine transparente Aufarbeitung.“ Die externen Untersuchungen haben unterschiedliche Schwerpunkte: 1. Unabhängige Sachverhaltsaufklärung durch Willkie Farr & Gallagher. Willkie untersucht mit Unterstützung eines forensischen Dienstleisters die den behördlichen Ermittlungen zugrunde liegenden Sachverhalte und die damit verbundenen internen Abläufe und Verantwortlichkeiten. Die Untersuchung erfolgt in einem mit dem Aufsichtsrat abgestimmten, gestuften Vorgehen. In einer ersten Phase werden die derzeit im Mittelpunkt der behördlichen Ermittlungen stehenden Sachverhalte sowie die hierfür relevanten internen Abläufe, Kommunikation und Verantwortlichkeiten untersucht. Der Untersuchungsumfang kann anschließend in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat auf weitere Sachverhalte erweitert werden. Soweit für die Sachverhaltsaufklärung relevant, umfasst die Untersuchung auch das Handeln und die Kommunikation von Mitgliedern des Vorstands. Hierzu werden unter anderem relevante interne Kommunikation, Systemdaten und Unterlagen ausgewertet. 2. Überprüfung der Kontrollarchitektur und Clusterix-Prozesse durch Flick Gocke Schaumburg. Unabhängig von der Sachverhaltsaufklärung überprüft FGS die organisatorischen Kontrollmechanismen und deren softwareseitige Umsetzung in Clusterix im Zusammenhang mit der Dokumentation für die Forschungszulage. Gegenstand der Prüfung ist insbesondere, wie die vorgesehenen Prozesse und Kontrollen ausgestaltet und technisch umgesetzt sind und inwieweit sie eine ordnungsgemäße und nachvollziehbare Dokumentation unterstützen. Geschäftsbetrieb und Ausblick Der Geschäftsbetrieb der innoscripta SE läuft unverändert weiter. Vorgänge des laufenden Geschäftsjahres 2026 sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht Gegenstand der Ermittlungen. Die Gesellschaft kooperiert weiterhin vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden. Die bereits angekündigten Produktvorstellungen für Aktionäre finden wie geplant ab KW 43 statt. Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Veröffentlichung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäftsentwicklung der innoscripta SE und ihrer Konzerngesellschaften. Diese beruhen auf aktuellen Einschätzungen und Annahmen des Vorstands und unterliegen Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den zum Ausdruck gebrachten Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren. Über innoscripta Die innoscripta SE bietet mit Clusterix eine skalierbare Softwareplattform für die strukturierte Organisation, Dokumentation und Verwaltung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Rund 3.000 Unternehmen nutzen die Plattform für die Beantragung und Dokumentation steuerlicher Forschungsförderung, insbesondere der deutschen Forschungszulage, sowie für angrenzende Compliance-Prozesse. Seit Mai 2025 ist innoscripta im Scale-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Kontakt innoscripta SE Investor Relations ir@innoscripta.de
07.10.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | innoscripta SE |
| Bahnhofstraße 17 | |
| 82327 Tutzing | |
| Deutschland | |
| Telefon: | +4989255553509 |
| E-Mail: | info@innoscripta.com |
| Internet: | https://www.innoscripta.com |
| ISIN: | DE000A40QVM8 |
| WKN: | A40QVM |
| Börsen: | Freiverkehr in Frankfurt (Scale) |
| LEI Code: | 894500BA6B025ZEF0T83 |
| EQS News ID: | 2412116 |
| Ende der Mitteilung | EQS News-Service |
|
|
2412116 07.10.2026 CET/CEST